19.08.1916 : La presse parle de Jean | Coming soon | Coming soon

 

 

Revue de presse sur Jean Chaput.

 

 

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15.08.1916: RFC Artillery Observation part 2

 Aerial Winch (72/R/705)

In order to send Morse Code to the ground an observer in the air had to first unwind a 150 foot long trailing aerial of thin copper wire.

 

Mk. III Short Wave Tuner (73/R/434)

This portable wireless receiver was used by wireless operators on the ground. Attached to an external aerial mast, it received Morse Code messages sent from aeroplanes on artillery observation sorties.

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01.08.1916: Kein Urlaub für Peter | No Holidays for Peter | Pas de permission pour Peter

Stotzheim den 1 Aug. 1916.
Lieber Sohn und Bruder Peter!
Heute Morgen zwei Briefe zugleich erhalten von Dir,
einer vom 25., einer vom 28. Freuten uns sehr, weil
wir in fünf bis sechs Tagen nichts hörten, wir wissen
doch, daß Du immer schreibst, wenn es auch nicht hier
regelmäßig ankommt, wir meinten, Ihr würdet
vielleicht verzogen sein. Nun wir haben ja nun alles
wieder genug. Unser Johann braucht ja nicht fort, ich
hatte Dir es ja auch mitgeteilt im Sonntagsbrief.
Und wir haben das Schwein geschlachtet, und werden Euch
auch heute noch was Wurst schicken. Wir sind schon
tüchtig am Korn hauen, und diese Woche wird noch
gedroschen. Für Mathias haben wir eben ein Gesuch ge-
macht wegen dem Dreschen und Ernteurlaub, weil Du
nicht kommen konntest. Schreibe uns auch mal warum
Du nicht gekommen bist. Durch das nicht kommen,
wirst Du nun keine Post erhalten haben, wir sagten
jeden Tag, der kommt doch heute, was sollen wir noch
schreiben oder schicken. Ja die Tage sind schon wieder den
anderen nach, wir sollen wohl fertig werden, wir sind
froh, daß wir Schäng hier halten konnten. Das Wasserbett
ist schön fertig geworden, ist was anderes, als der alte Kram.
Hier ist auch schön Erntewetter. Nun die Hauptsache, daß
Du noch da bist, Du würdest auch sicher lieber in Urlaub
gekommen sein. Hoffentlich hast Du aber auch wieder was
von uns erhalten. Wir sind ja auch noch recht gesund. Dir tausent
herzliche Grüße von Deinen Eltern u. Geschwistern und Oheim. D. Mutter
Auf Wiedersehen. In der Heimat.

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26.07.1916 : Jean est touché | Jean is Shot | Coming soon

 

 

Le 26 juillet 1916, Jean, revenu quelques jours avant de permission, est blessé en combat. Alors qu’il affronte un Aviatik, une balle de mitrailleuse lui fracture la cuisse et traverse son épaule.

 

 

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19.07.1916: Peter will bei der Ernte helfen | Peter Wants to Help With the Harvest | Peter veut faire les moissons

19.VII.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Noch eine kleine Weile, so
werdet Ihr mich wiedersehen,
so Gott will. Nun das wär
ja herrlich. Keller gab mir
gestern so ein kleinen Wink,
seine Frau könnte uns auch
bei der Ernte gut was helfen.
Könnt Sie ja mal einladen.
Für die paar Tage hätte ich
Euch weiter keine Neuigkeiten
zu erzählen. Seid Alle recht
herzlich gegrüßt, bis auf frohes
Wiedersehen, von Eurem
Sohn und Bruder

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15.07.1916: RFC Artillery Observation part 1

 Morse Key (X007-0062)

Before effective voice transmission, Morse Code was used to send wireless messages. Tapping down on the key is a certain pattern represented a number or a letter. Royal Flying Corps wireless operators aimed for a messaging speed of 20 words per minute.

 

Type 52a Transmitter (1996/0200/R)

This compact and light 9lb ‘Spark-Gap’ transmitter was used to send Morse Code messages from aircraft to a receiver on the ground. It was powered by a 150 Watt air-driven alternator.

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11.07.1916: Peter sorgt sich um seine Schwester| Peter is Worrying About his Sister| Peter se fait du souci pour sa sœur

11.7.16

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Heute Morgen Euer liebes
Paketchen No 2 vom 7.7. mit
Butter erhalten, wofür ich Euch herzlich
danke; denn die Butter war bei
mir eine Zeit lang schon alle
geworden. Sowas hat aber bei uns
Kriegern nicht’s zu sagen, wir wissen
uns schon zu helfen, dann spart man
schon das schmieren. Uns Kath. hat mir
auch wieder ein langen Brief geschrieben.
Wie’s scheint, war es was krank ge-
worden. Bis jetzt ist hier noch nichts
angekommen, wird wohl diese Tage
eintreffen, ich will mal die Post abwarten.
Weiter sind hier keine Neuigkeiten
mitzuteilen. Bin Gott sei Dank noch
immer recht wohl und munter und
seid Alle recht herzlich gegrüßt, von Euerm
Sohn und Bruder Peter

Recht vielen Dank für Euren lieben
Brief vom 9. welchen ich soeben erhalten

 

Die Versorgungslage in Peters Stellung wird im Sommer 1916 schwieriger. Daher bedankt er sich bei seinen Eltern für das Paket mit Butter, die bei ihm „eine Zeit lang schon alle geworden“ sei. Doch habe dies „bei uns Kriegern nicht’s zu sagen, […] dann spart man schon das schmieren.“
Ferner macht sich Peter Sorgen um seine Schwester Kathrin. Sie habe ihm „ein langen Brief geschrieben“ und „wie’s scheint, war es was krank geworden.“
Eine gefährliche Situation für eine Frau mit Kind im Krieg, schließlich wurden deren Aufgaben mit zunehmender Kriegsdauer immer vielfältiger.

Mit dem Weggang der Soldaten fehlte deren Arbeitskraft in der Heimat, ebenso deren Gehalt in den Familien. Frauen mussten dieses Manko ausgleichen.
Anfangs wurden sie fast ausschließlich in „traditionellen“ Rollen wie z.B. als Krankenschwestern eingesetzt, besetzten mit steigendem Arbeitskräftemangel aber bald auch ehemals männlich besetzte Positionen. Die größte Zunahme weiblicher Arbeit gab es in der Rüstungsindustrie. Die harte Fabrikarbeit war oft die einzige Möglichkeit, die Familie zu finanzieren.

Doch erhielten Frauen einen viel geringeren Lohn als Männer. Dieser wurde zudem auf die staatliche Unterstützung der „Kriegerfamilien“ angerechnet. In Zeiten von steigender Inflation und Wucherpreisen beim sich weiter verringerndem Lebensmittelangebot ein Teufelskreis, der auch die nun fehlende Zeit für die

 The supply situation in Peter’s position increasingly worsened in summer 1916. So he thanked his parents for the package containing butter, which “had already run out for a long time.” But “we warriors do not care about it, […] we are doing without butter”.

Also, Peter was worrying about his sister Kathrin. He wrote that she had written him “a long letter” and “she has apparently fallen ill”. A dangerous situation for a woman with a child in wartime, as the tasks to be taken over by women became increasingly complex in the course of the war.

As the men were fighting in the war they were not available as labour force at home. The same applied to their income they earned for their families. Women had to make up for that deficiency. Initially, they were nearly exclusively employed in “traditional” jobs, such as nurses. But with the shortage of labour growing, they were recruited for positions which were originally staffed with men. The largest increase in female labour took place in the armaments industry. The hard work in the factories often was the only opportunity to earn money for the family.

However, women received far less pay than men. And that pay was even set off against the benefits provided by the government for the “warrior families”. In those times of growing inflation and exorbitant prices of food being in diminishing supply, it was a vicious circle, which did not allow much time for child education.

 

Transcript:

11 July 1916

Dear Parents, dear Brothers and Sisters, dear Uncle!

This morning, I have received your little package no. 2 of 7 July, containing butter. I thank you very much for that because butter had already run out for a long time. But we warriors do not care about that, we always find a way and are doing without butter. Our dear Kathrin wrote me a long letter again. She has apparently fallen ill. To date, nothing has arrived here, but probably a letter will come in the next few days, so I am waiting for the mail. There is no further news today. Thank God, I am still well. Many regards to all of you from your son and brother Peter.

Thank you very much for your dear letter of 9 July, which I have just received.

 

 En été 1916, la situation logistique dans la position de Peter devient de plus en plus difficile. Voilà pourquoi il remercie ses parents du paquet avec du beurre, parce que « ça fait un bon moment » qu’il n’a « plus de beurre ». Mais cela « ne fait rien aux guerriers que nous sommes, […] et cela nous évite de tartiner ».

De plus, Peter se fait du souci pour sa sœur Kathrin. Elle lui a «  encore écrit une longue lettre » et « il  semble qu’elle était malade ». Une situation dangereuse pour une femme avec un enfant en temps de guerre, car les tâches des femmes se multiplient au fur et à mesure que la guerre avance.

Le départ des soldats entraîne une pénurie de main d’œuvre dans la patrie et un manque d’argent dans les familles que les femmes sont obligées de compenser. Employées au début presque exclusivement dans des fonctions assumées traditionnellement par les femmes telles que l’infirmerie, elles occupent bientôt aussi des positions attribuées initialement aux hommes en raison de la pénurie croissante de main d’œuvre. C’est l’industrie de l’armement qui enregistre la plus forte hausse du nombre de personnels féminins. Le travail dur en usine est souvent le seul moyen pour les femmes de couvrir les besoins financiers de leurs familles.

Mais les femmes perçoivent un salaire nettement inférieur à celui des hommes. De plus, leurs salaires sont imputés sur le soutien de l’État accordé aux « familles des soldats ». En période d’inflation croissante et de prix exorbitants auxquels s’ajoute une disponibilité de plus en plus réduite d’aliments, les femmes se retrouvent dans un cercle vicieux qui signifie aussi qu’elles manquent désormais de temps pour élever leurs enfants.

Transcription:

11 juillet 1916

Chers parents, chers frères et sœurs, cher oncle,

J’ai reçu ce matin votre gentil
petit paquet no. 2 du 7 juillet
avec du beurre, dont je vous
remercie beaucoup, car
ça fait un bon moment que
je n’ai plus de beurre.
Mais cela ne fait rien aux
guerriers que nous sommes, nous
savons nous débrouiller et cela nous
évite de tartiner. Notre Kath. m’a
encore écrit une longue lettre. Il semble
qu’elle était malade. Jusque-là,
rien d’autre n’est arrivé ici mais je suis
certain que ça ne tardera pas. Je vais
attendre le courrier.
Sinon, il n’y a pas de nouvelles ici.
Dieu merci, je suis toujours
sain et sauf.
Je vous embrasse pour aujourd’hui,

votre fils et frère Peter

Merci beaucoup pour votre gentille lettre du 9 que je viens de recevoir.

 

 

Jean Chaput

Jean Chaput

Jean Chaput naît à Paris le 17 septembre 1893 ; son père, Henri, est un éminent chirurgien de l’hôpital Lariboisière. De 1905 à 1907, il reçoit une éducation sportive de haut niveau en Angleterre.
Encore étudiant à la mobilisation, il entre au service actif le 17 août. Intégré dans l’aviation, il reçoit son brevet militaire à Avord, le 21 novembre sur Voisin.
Arrivé au front à l’escadrille C 28 le 17 février 1915, il est rapidement promu caporal puis sergent. Il est nommé sous-lieutenant le 25 mars 1916 puis lieutenant le 1er avril 1918, et, dix jours après, il reçoit le commandement de l’escadrille S 57.
Blessé lors de combats aériens à plusieurs reprises, il est mortellement atteint le 6 mai 1918, près de Welles-Pérennes, dans l’Oise.

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Jean Chaput

19.06.1916 : Jean s’envisage comme une « machine » | Jean betrachtet sich als „Maschine“

 

 

19 juin 1916

Si je continue pendant une dizaine de jours à faire la guerre comme ces trois derniers, je vais certainement me faire descendre. Par trois reprises différentes j’ai reçu des balles dans mon appareil

 

 

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15.06.1916: Fokker Fodder

 B.E.2b Cockpit (1992/0382/A)

The Royal Aircraft Factory B.E.2 is a British single-engined two-seat biplane which was in service with the Royal Flying Corps from 1912 until the end of the War. The B.E.2 was a very stable aircraft that was ideally suited to artillery observation and aerial photography.

Throughout the War it proved vulnerable to German fighter attack and it was hopelessly outclassed by the Fokker Eindecker fighter. The defenceless crews of the B.E.2 quickly became known as ‘Fokker Fodder’.

The Royal Aircraft Factory B.E.2 is a typical example of an aircraft in service with the Royal Flying Corps that will have been flown by Bernard Curtis Rice.

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05.06.1916: Peter wird Onkel | Peter Becomes an Uncle | Peter devient oncle

5.6.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Gestern erhielt ich Eure liebe Karte
vom 1. Juni und das Paketchen No 27.
Heute kam auch die Karte vom 3.
Juni an und empfangt recht vielen
Dank für dasselbe. Die letzten Tage
werdet Ihr wohl wenig Post von mir
erhalten haben, denn durch das schöne
Wetter kommt man nicht so oft zum
schreiben. Gestern Nachmittag sind wir
zur hl. Beichte und Kommunion gegangen,
sonst hätte ich Euch auch einen Sonntags-
brief geschrieben. Nun ja, für jeden
Tag zu schreiben, dafür langt meine Weis-
heit nicht. Uns Kathr. schickte mir gestern
auch eine schöne Photographie. Wie es
schrieb ein Kriegsjunge. Aber ich glaub,
der Kriegsjunge ist älter, als er auf dem
Bildchen aussieht. Für heute grüßt Euch Alle
recht herzlich, Euer Sohn u. Bruder

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22.05.1916 : Attaque groupée d’une “saucisse” allemande| Geschlossener Angriff auf einen deutschen Fesselballon

 

 

22 mai 1916

Ma chère Jeanne

Je crois qu’il y a fort longtemps que je ne vous ai envoyé de nouvelles. J’ai été très occupé ces temps-ci.

 

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20.05.1916: Peter verharmlost | Peter Belittles Things | Peter minimise les choses

20.V.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!
Gestern Morgen Eure liebe Karte
vom 17. und heute das Paketchen vom No.18
erhalten und sage Euch recht herzlichen
Dank. Heinr. wird jetzt wohl wieder
bei den Russen sein und sich mit denen
unterhalten. Hier mußte ich eine kleine
Unterbrechung machen; denn ich spürte
sowas. [Zeichnung zeigt kleine Laus] Hab nicht viele, aber diesn.
Kann Euch weiter keine Neuigkeiten
erzählen und das Wetter ist hier ebenso
wie Ihr es von dort schildert. Wirklich
zu schade für Krieg zu spielen.
Für heute grüßt Euch Alle recht herzlich,
bei guter Gesundheit, Euer Sohn und
Bruder Peter.

 

 

An Peters Brief aus dem Mai 1916 fällt auf, dass er mit einigen Allgemeinplätzen gespickt ist. Die Aussage, Heinrich würde „jetzt wohl wieder bei den Russen sein und sich mit denen unterhalten“ könnte man noch für eine Verharmlosung in Unkenntnis der Situation an der Ostfront halten.

Doch auch im Bezug auf die eigene Lage spricht er betont lässig über das gute Wetter, bei dem es „wirklich zu schade für Krieg zu spielen“ sei. Ganz im Gegensatz zu dieser Aussage war Peters Regiment jedoch durchaus in Gefahr. Neben dem ersten erlittenen französischen Gasangriff stand es seit Mai 1916 unter ständigem Artilleriebeschuss.

Zudem tobte parallel seit Februar vor Verdun die bisher größte Materialschlacht des Krieges. Auch Peters ca. 100 km weit entferntes Regiment war durch Ablenkungsmanöver indirekt involviert. Mit gewaltigem Einsatz von Mensch und Material versuchten die Deutschen erfolglos, den Gegner so lange zu „zermürben“ bis er „ausgeblutet“ sei.

Durch den massiven Artillerieeinsatz sprengten die Verluste jede bisherige Dimension, was bald auch in der Heimat bekannt wurde. So sind Peters bewusste Beschönigungen vermutlich auch als Versuch zu sehen, seine Eltern zu beruhigen und ihnen Sorgen um sein Wohlergehen zu nehmen.
Erst im Dezember 1916 endete die Schlacht ohne große Frontverschiebungen als symbolischer französischer Abwehrerfolg. Schätzungen zufolge verloren dabei insgesamt mindestens 300.000 Soldaten ihr Leben, weitere ca. 400.000 wurden vermisst oder verwundet.

  What is striking about Peter’s letter of May 1916 is that it contains some common phrases. His statement that Heinrich would “probably be with the Russians again, having a talk with them” may be regarded as downplaying due to the lack of knowledge about the situation on the eastern front.

Even with regard to his own situation he nonchalantly writes about the fine weather, which was “really too good for playing war”. Contrary to that statement, however, Peter’s regiment was definitely in danger. Since May 1916, after the first French gas attack, it had been under constant artillery fire.

Also, a materiel battle of a magnitude unprecedented in the war had been raging near Verdun since February. Peter’s regiment, which was deployed some 100 km away, was indirectly involved in the battle due to its diversionary operations. Although employing personnel and materiel on an enormous scale, the Germans failed to “wear down” the enemy forces until they would “bleed to death”.

As a result of the massive artillery attacks, the number of casualties reached an unprecedented high level, which soon became known also at home. In deliberately belittling things, Peter probably tried to reassure his parents and allay their fears for his well-being.

As late as in December 1916, the battle ended without any major shifts in the front line, which was a symbolic success of the French defence. According to estimates, at least 300,000 soldiers lost their lives and 400,000 were missed or wounded.

Transcript:

20 May 1916

Dear Parents, dear Brothers and Sisters, dear Uncle

Yesterday morning, I received your kind postcard of 17 May and the little package of 18 May, for which I thank you very much. Heinrich is probably staying with the Russians again and having a talk with them.
I had to stop for a while as I was feeling something. [Drawing showing a little louse?]
I have got not many of them but this one.
There is no further news I can tell you, and the weather here is the same as the weather at home, which you told me about. It is really too good for playing war.
Many regards from your healthy son and brother

Peter

 

 Ce qui frappe dans la lettre de Peter datée de mai 1916 qu’elle est truffée de lieux communs. Il écrit que Heinrich est « probablement de nouveau chez les Russes et s’entretient avec eux ». On pourrait encore considérer ces mots comme une minimisation parce que Peter ignore la situation au front de l’Est.

Mais en ce qui concerne sa propre situation, il parle aussi avec désinvolture du beau temps, qui est « vraiment trop agréable pour jouer à la guerre. » Contrairement à ce que pourraient faire croire ces mots, le régiment de Peter était en réalité en danger. Il a subi pour la première fois une attaque au gaz de la part des Français et était sous feu d’artillerie permanent depuis le mois de mai 1916.

De plus, la plus grande « bataille de matériel » que cette guerre avait connue jusque-là faisait rage à Verdun depuis le mois de février. Effectuant des manœuvres de diversion, le régiment de Peter, situé à environ 100 km de distance, était, lui aussi, impliqué indirectement dans cette bataille. En mobilisant énormément d’hommes et de matériel, les Allemands tentaient en vain d’« épuiser » l’ennemi jusqu’à ce qu’il soit « saigné à blanc ».

L’emploi massif de l’artillerie occasionna des pertes sans précédent, une information qui ne tarda pas à se  répandre dans la patrie. Ainsi, en minimisant les choses, Peter chercha probablement à rassurer ses parents quant à son bien-être.

Ce n’est qu’en décembre 1916 que la bataille se termina sur un succès défensif symbolique des Français sans pour autant entraîner des déplacements de front importants. On estime qu’au moins 300 000 soldats y perdirent la vie et qu’environ 400 000 soldats disparurent ou furent blessés.

 

Transcription:

20 mai 1916

Chers parents, chers frères et sœurs, cher oncle,

J’ai reçu hier matin votre gentille carte du 17 et aujourd’hui le petit paquet du 18 dont je vous remercie beaucoup. Heinr. est probablement de nouveau chez les Russes et s’entretient avec eux. J’ai dû faire une petite pause ici, car j’ai senti quelque chose. [Le dessin montre un petit pou ?] Je n’en ai pas beaucoup mais celui-ci. Sinon, je n’ai pas de nouvelles à vous raconter. Le temps ici est comme vous le décrivez chez vous. Vraiment trop agréable pour jouer à la guerre. Toujours en bonne santé, je vous embrasse pour aujourd’hui,

votre fils et frère

Peter

 

Jean Chaput

Jean Chaput

Jean Chaput naît à Paris le 17 septembre 1893 ; son père, Henri, est un éminent chirurgien de l’hôpital Lariboisière. De 1905 à 1907, il reçoit une éducation sportive de haut niveau en Angleterre.
Encore étudiant à la mobilisation, il entre au service actif le 17 août. Intégré dans l’aviation, il reçoit son brevet militaire à Avord, le 21 novembre sur Voisin.
Arrivé au front à l’escadrille C 28 le 17 février 1915, il est rapidement promu caporal puis sergent. Il est nommé sous-lieutenant le 25 mars 1916 puis lieutenant le 1er avril 1918, et, dix jours après, il reçoit le commandement de l’escadrille S 57.
Blessé lors de combats aériens à plusieurs reprises, il est mortellement atteint le 6 mai 1918, près de Welles-Pérennes, dans l’Oise.

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Jean Chaput

14.05.1916: Bernard’s Crash

 On 14th May 1916 Bernard Rice was involved in an accident while undergoing pilot training in England. Operating out of RAF Beaulieu aerodrome and piloting the AVRO 504 trainer, Rice’s Flying Log Book simply states “Crash. Nose dive from 300’”. He was admitted to Balmer Lawn Military Hospital in Brockenhurst with a broken femur. Rice was unable to fly again until discharged from hospital. In October 1916 he re-joined his squadron and continued his training at RAF Beaulieu.

The Royal Air Force Museum is not in possession of any letters written by Bernard during this time, though he undoubtedly wrote often. In the absence of letters the posts that follow this one will look at the machinery and equipment that Rice would have used during his time with the RFC.

 

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24.04.1916 : Une défaite de Jean | One of Jean’s defeats | Jean wird besiegt

 

 

24 avril 1916

Je me suis couvert de ridicule aujourd’hui . J’ai fait 4h ½ de vol, et comme résultat j’ai abîmé mon appareil.

 

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22.04.1916: Bernard’s New Accommodation

Transcription:

22:4:16

Dear Dad,

Have I told you of our latest
stunt in Bungalows? Because six
of us have taken a place on the
beach directly opposite Ryde, and
are living here altogether only
going to the aerodromes for duty.
It is an excellent arrangement
and works well. We have a very nice
woman to cook and clean & a soldier…

…servant to help her, and valet us.

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12.04.1916: Peters Familie erhält einen Brief von der Ostfront | Peter’s Family Receives a Letter From the Eastern Front | La famille de Peter reçoit une lettre du front de l‘Est

Im Felde, 12.04.1916.
Liebe Familie!

Fröhliche Ostern aus der Ferne wünscht
Euch allen Engelbert. Hoffe, daß Ihr noch alle
gesund und munter seid. Hier auch noch alles beim
Alten, immer noch [unleserlich], und auch den russischen Winter
wieder überstanden. Wird wohl der Letzte im Felde
gewesen, denn bis zum Sommer wird’s doch wohl
Änderung geben. Dann gehts aber auch wieder von Tot
und Pest der lieben Heimat zu! Empfanget
denn die herzlichsten Grüße auf frohes
Wiedersehen.

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11.04.1916: Bernard Transfers to Gosport |Bernard wird nach Gosport verlegt

Transcription:

41 Squadron

Tuesday
11/4/16

Dear Dad,

Very many thanks for your letter &
the photos, – they are damned rotten.
Did they send the mounted ones of myself?

This is a capital place, there is strong
smell of seaweed, and barnacles, in
the air which pleases me muchly &
every time one goes up one sees the
sea. I am going to start bathing
soon. Gould, Scholte, & I spent the
week end {sic} with the Aldridges at Sou’ton
and had a vastly entertaining time…

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01.04.1916: Peter möchte zu seiner Familie | Peter Wants to See His Family | Peter veut voir sa famille

1.IV.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Bin soeben wieder von Euch
reichlich mit Post versehen worden
und drücke Euch recht herzlich.
Es kamen nämlich drei Paketchen
wieder zugleich an. Ein Sch., Butter
und Zucker und ein Kästchen,
alles schöne Sachen. Nun kam
heute noch was schöneres. Feldwebel
rief mich auf Schreibstube, das Geseuch
war nähmlich schon da. Wenn’s nun
gut geht, könnte das Wiedersehen
nicht zu lange mehr dauern.
Sonst noch alles beim Alten und
Gott sei Dank noch recht wohl und
munter. Für heute sendet Euch recht
viele herzliche Grüße, Euer Sohn und
Bruder Peter.
Mit den Paketchen mal warten.

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29.03.1916, Jean: Alors je serai maître de mon petit royaume | Then I’ll be master of my little kingdom | Dann werde ich Herr meines kleinen Königreiches sein

 

J’ai enfin obtenu un Nieuport. De nouveau en prenant cet appareil j’éprouve  une fois de plus la sensation désagréable de monter un engin neuf, qui n’a pas été mis à l’épreuve par soi-même. Il marche bien cependant ; et contre toute attente ne me change pas trop après le Morane.

 

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18.03.1916 : Jean percute un avion ennemi dans le ciel de Verdun | Jean hits an enemy aeroplane in the verdun sky | Chaput stößt am Himmel von Verdun mit einem feindlichen Flugzeug zusammen

 

Toute mon existence je me souviendrai de cette journée car elle pourra être mémorable entre toutes. Le matin de bonne heure je pars à Ancemont après avoir fait arranger à nouveau le support de ma mitrailleuse abîmée pendant le combat de la veille.

 

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03.03.1916 : Le rassemblement des “As” | Flying “Aces” rally | Das Treffen der Fliegerasse

 

Mon cher Papa,

J’ai été désolé de quitter Paris ou tout au moins ses environs sans avoir pu vous dire au revoir.

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02.03.1916: Bernard Flies to France |Bernard fliegt nach Frankreich

Transcription:

2/3/16

Wednesday

Dear Dad,
What an apalling {sic} weekend that
last one was! We had about 6” of snow
here. There was snow all over these
southern counties, and it was pretty
general all over the North of France too.
You will be amused to learn I was back
in France again last week. Hele-Shaw
& I flew a new fighting machine over
to St. Omer, and trained back. We left…

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17.02.1916 : Jean doit réapprendre à piloter | Jean must learn to fly again | Jean muss seine Flugkenntnisse wieder auffrischen

 

Ma chère Jeanne,
Je te remercie de ta lettre. Je suis toujours à ce diable de Plessis où je m’ennuie comme un rat mort.

 

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17.02.1916: Peter ist die Läuse losgeworden | Peter is Free of Lice | Peter s’est débarrassé des poux

Nouvron, d. 17.II.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Heute morgen hab ich aus-
nahmsweise mal viel gewußt,
denn dies ist schon der dritte
Brief den ich schreibe, vielleicht
wird er auch noch voll; aber
nicht, daß Ihr meint besoffen.
Von den anderen Briefen war
einer für Jos. und einer
für Math. Die wollten auch
gern noch mal wissen,
wie’s hier stünde, mit dem
Wetter, den Läusen, Läuse haben
wir keine mehr, von Frieden
und dgl. schönen Sachen.
Da hab ich nun jedem ein
ziemlich langen Brief geschrieben
und genau erklärt, wie’s
bei uns hier ist.

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08.02.1916: Peter ist zurück im Lazarett | Peter is Back in Hospital | Peter est de retour à l’hôpital militaire

8.II.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Da es noch was früh ist für schlafen
zu gehen, will ich Euch noch dies
kleine Briefchen schreiben. Nebenan
wird eben kräftig Musik gemacht,
dann geht das Schreiben auch schon
auf Musik. Man muß sich eben
das Leben schon was aufmuntern,
sonst hat man hier doch nicht viel.
Unser Feldwebel ist auch seit einigen
Tagen wieder hier, hab ihn aber noch
nicht getroffen, weil ich augenblicklich
die Geschäfte von Revierkrankenstube führe
und ein wenig abseits von der Komp. bin.
Gestern haben wir uns durchs Telephon begrüßt.
Für heute grüßt Euch Alle recht herzlich, Euer Sohn

Peter.

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17.01.1916: Bernard Receives word from POWs | Bernard erhält Nachricht von Kriegsgefangenen (POWs)

Transcription:

17th Jan. ‘16

Dear Father.

How is life? Are there any more
engagements in the family? Vin? Laddie?
Sanday my flight commander, has just got the Military
Cross for Valour in the air. Likewise Gilbert, an
observer, both for work done before I came here. I
believe they were some stunt jobs they did too. It
has to be something pretty good to get recognised
in the R.F.C you know. Best of all good old
Sison has got the cross too! I am so glad. You
know he did twenty long reconnaissances {sic} last
Summer! He is an awfully stout lad. I should like
to see my pilot Allcock get something too. I expect
he will someday he is an awfully fine pilot and…

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09.01.1916 : Une soirée dans les airs | A party in the Air | Ein Abend in der Luft

” Je lui ai fait faire un tour sur les lignes et lui ai fait voir le tir des boches sur nous. Je lui expliquais les différents coups pendant que les obus éclataient. J’ai poussé le raffinement jusqu’à lui faire observer le sifflement des éclats et le bruit de ceux-ci touchant l’appareil. ”

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31.12.1915 / 1.1.1916: Peter baut auf Gottes Führung | Peter relies on God’s leadership | Peter compte sur la Providence

Souveron, d. 31.12.15.

Liebe Eltern, Geschw. und Oheim!

Bevor wir nun das alte Jahr
beschließen, will ich Euch noch
ein Briefchen schreiben.
Schon ein und ein halbes Jahr
sind wir jetzt im Kriege und
hat noch alles so gut gegangen.
Drum wollen wir Gott von
Herzen danken und ihn bitten
uns auch fernerhin in seinen
Schutz zunehmen und daß er uns
glücklich heimkehren läßt.
Vielleicht bringt uns das neue
Jahr bald einen siegreichen
Frieden. Dann wäre es ein
gesegnetes neues Jahr, wie wir
uns einander es gewünscht haben.
Und sollte Gott es anders bestimmt
haben, nun, dann wollen wir
uns gerne fügen.
Ihr schreibt ja auch, ich sollte Euch
mal mitteilen, wie denn das
hl. Weihnachtsfest bei uns verlaufen
ist. Das könnt Ihr Euch ja bald
denken. Was will man da im
Schützengraben großartig feiern.
Von uns aus, ist an diesem Tage nichts
unternommen worden, und die
Franzosen waren auch, wie sie
es hier meistens sind, ziemlich
kusch.

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27.12.1915: Bernard Goes to the Theatre | Bernard geht ins Theater

Transcription:

Had very nice letter from Felicity today.

27/12/15

Dear Father,

Very many thanks for your ‘Xmas
letter. It is quite funny our two complaints
crossing each other is it not? Ofcourse {sic} I
know how jolly busy you are only I want
to hear from you just the same old lad!

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25.12.1915: Peters zweites Weihnachten im Schützengraben | Peter‘s second Christmas in the trenches | Peter passe son deuxième Noël dans la tranchée

25.XII.1915

Liebe Eltern, Geschw. und Oheim!

Mit großer Freude erhielt ich heute von
Euch ein Paketchen Butter, Speck und das
andere war sicher vom Christkind. Sage Euch
nun hiermit meinen herzlichsten Dank
für all die Sachen. Von Kathr. kam auch
gleichzeitig ein Paketchen an. Leider wird
man hier ja kaum gewahr, daß Weihnachten
ist; haben uns aber doch ein ganz niedliches
Christbäumchen gemacht. Aber hoffentlich können
wir doch nächstes Jahr den Tag wieder zusammen
feiern. Für heute viele herzl. Grüße von Euerm

Sohn u. Bruder        Peter!

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10.12.1915 : Qui va à la chasse perd sa place| Step out of line and you’ll lose your plane| Wer ein Jagdflugzeug will, verliert seinen Platz

“J’ai fait ma demande au G.Q.G. pour avoir un appareil Ponnier. J’espère qu’elle aboutira.”
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08.12.1915: Bernard off Target | Bernard verfehlt ein Ziel

Transcription:

8:12:15

Dear Father.

This is too bad nearly ten
days since my last letter. I am so
sorry. What do you think of our
second raid? Like the last is was undertaken
by this squadron, and was eminently
successful. Johnny has had a couple
of scraps in the air. He is keen as nuts
on the business. Two evenings ago I
went over to dinner at No. 10. with
Sison. We had a most festive evening…

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26.11.1915: Bernard on Flying Training | Bernard in der Flugausbildung

Transcription:

26:11:15

Dear Father,

Very many thanks for your last
letter, and for the numbers of “Flight”
which I was very glad to have. Thanks
awfully, if you will send me a copy per
week it would be very nice.

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23.11.1915 : Jean affronte un Aviatik à la carabine | Jean confronts an Aviatik with a rifle | Jean bekämpft eine Aviatik… mit einem Karabiner

” J’ai attaqué un autre avion dans nos lignes mais ma mitrailleuse a refusé de fonctionner et nous avons poursuivi le combat, le lieutenant Gambier tirant avec un mousqueton et moi avec une Winchester.”

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22.11.1915: Peter hat schlechte Zähne I Peter has bad teeth I Peter a de mauvaises dents

Missy, d. 22.XI.15

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim.

Bin soeben wieder von
[Monturet ?] vom Zahnarzt
gekommen und will
Euch den versprochenen
Brief schreiben. Heute war
ich schon das viertemal
da und ist erst ein Zahn
fertig. Am Mittwoch muß
ich wiederkommen, dann
kommt der zweite an die
Reihe, wird auch eine
Woche lang dauern und
dann hab ich noch zwei
alte Stücke stehn.

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20.11.1915: Bernard Promoted | Bernard wird zum Fliegeroffizier ernannt

Transcription:

20:11:15

Dear Father.

How time rolls on. By Jove it is
nearly ‘Xmas again already! Things here
move slowly just now. The weather is
bad for one thing, and there seems to be a
lull in proceedings too. I hear the Huns are
limited as to the number of rounds per
gun daily now. Shurely {sic} a sign of strained
resources don’t you think?

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14.11.1915: Bernard Behind Enemy Lines | Bernard hinter den feindlichen Linien

Transcription:

14:11:15

Dear Father,

It is several days now since I
last wrote to you is it not? I hope
you have not been “wind up” about me!!
Between you, and me, old Dad it’s me
that’s had the bally wind up. Jolly well
shoved right up too!! It is finished
now thank goodness. We have been doing
the long reconnaissance which necessitated
penetrating the Hun country to the
extent of some fifty odd miles. I can…

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08.11.1915: Bernard and the Fog | Bernard und der Nebel | Bernard et le brouillard

Transcription:

8:11:15

Dear Father,

Very many thanks for your last
letter.  Wonder of wonders John Milne
has turned up to this squadron, and
I have so arranged things that he is
in my flight, ditto billet, ditto mess.
Top hole isn’t it?  I have been putting
him up to the ropes all day, when
not in the air myself.

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05.11.1915: Bernard’s Artillery Show | Bernards Artillerie-Spektakel

Transcription:

26:10:1915

Dear Father,
Very many thanks for your letter of 29th. The
“Engineering W. of the W.” arrived yesterday, and an excellent
supply of apples today. I am glad you find my letters
interesting, and that you are able to form some idea
of what it is like flying over the lines. It is very
difficult to write what seems even a moderately
interesting letter, since one must not mention the
really interesting things atall {sic}. However if you like
to squash yourself very small, and hop in alongside
‘o’ me when nobody’s looking, and leave a decent box
of gaspers behind you when you get out, you can come
out with us and do an artillery show. The machine
you are getting into is exactly the same as those they
are building at the old works. You get into the…

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26.10.1915: Bernard’s Hand | Bernard hat sich an der Hand verletzt

Transcription:

26:10:1915

Dear Father

My blighted hand is worrying me rotten at times especially
in the morning when I wake up it feels stiff, & hurts when I spread it out.
So I am writing to ask you if you think I ought to see someone
about it or if it is worth risking. The chart on the other side
of this shows what is happening. It is now about nine weeks
since the cut. If I have anything done it will mean an
operation I fear which would be highly inconvenient just now.
What are the risks I run, & is it worth letting it slide? taking
them & letting it slide? If one gets into the hands of R.A.M.C
for even two days one is struck off strength, which means practically
starting all over again in perhaps another Squadron.

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18.10.1915: Bernard Becomes an Observer | Bernard wird Beobachter | Bernard devient observateur

Transcription:

18th:10:15

Dear Father

For the last four days we haven’t been able to fly atall {sic}
on account of the foggy state of the weather so you can imagine
how anxiously we scan the prospects each morning!  By the way
I have qualified for my wing, my flying badge {original censored, written in later: “arse-hole”; with sketch} sothat {sic}
now I am a full blown observer supposed to be competant {sic} to
fight Huns, shoot batteries, and the rest!!  There was a
statement appeared in the papers made by the Huns to the effect
that our gas attack extended over a front of 23 miles?  It was
corrected by the “Daily Mail” of 16th and rightly so too.  I was
over the attack whole time {sic}, & it was only quite local on a front
of 5 miles at the most.

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16.10.1915 : Du peu d’organisation des escadrilles | a Squadron’s Lack of Organisation| Über fehlende Organisation in der Staffel

“Nous sommes ici en plein bled à plusieurs kilomètres de toute habitation. L’escadrille est en plein champs et nous logeons à côté sous la tente, le parc nous a fourni de vagues lits démontables mais je préfère coucher sur la paille.”
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14.10.1915: Peter: “Es muß doch einmal aufhören” | “There has to be an end to this at some point” | “Cela doit quand-même cesser un jour”

14.10.1915

Lieber Bruder! Deinen Brief heute
erhalten und sage Dir vielen Dank.
Die Karte von dem Besuch ist auch schon
angekommen und hatte Dir daraufhin
auch ein Kärtchen geschickt, was Du wohl
inzwischen schon erhalten hast. Hier bei
uns hat sich die Lage nicht verändert und
hoffen auch schon immer auf Frieden. Es muß
doch einmal aufhören. Für heute sendet
Dir recht viele herzl. Grüße Dein Bruder

Peter

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07.10.1915: Peter beruhigt seine Eltern | Peter comforts his parents | Peter rassure ses parents

7.10.15

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!
Gestern Abend erhielt ich auch
schon die drei Paketchen vom
4., waren die aber schnell hier
gewesen. Da habe ich auch gleich
mal ordentlich gefrühstückt, denn
was von Haus kommt, schmeckt
doch immer besser. Dann grüßt auch
Herrn Nierendorf und ich wäre ihm
sehr dankbar für die große Wurst.
Im Übrigen noch alles wohl u. munter
und mit der Franzmänner ihrer Ofen-
sive war es hier gar nicht schlimm.
Die fangen mit uns so leicht nicht mehr an.
Viele herzliche Grüße sendet Euch

Peter

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01.10.1915: Bernard on Loos | Bernard bei Loos |Bernard à Loos

Transcription:

1st October ‘15

Dear Father

Very, very many happy returns of your birthday.
May it keep fine for you! (R.F.C. Blessing)  I expect this
will just about arrive in time for the day. I haven’t
been able to find you any suitable offering yet.  There is
however one small thing which will possibly please you
and that is that my name has appeared with Medlicott’s
in the Flying Corp’s communiquè {sic}, or orders, circulated amongst
all the wings out here, in connection with our Hun strafing
episode the other day.  The O.C. here seemed quite bucked
about it.  Ofcourse {sic} it was only my third flight, & was
awful rot really, the damned gun jamming as it did.

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28.9.1915: Peter mangelt es an Tabak | Peter is Short on Tobacco| Peter manque de tabac

28.9.15

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

In einigen Tagen geht die
Post was länger bis hierhin,
und dadurch habe ich in
einigen Tagen auch noch nichts
von Euch erhalten. Bin aber
Gott sei Dank noch wohl und
munter. Für heute sendet Euch
allen recht viele herzliche Grüße
Euer Sohn und Bruder Peter.
Schickt mir 2 Paketchen Varinas für meine
Pfeife, den kann man hier nicht haben.

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20.09.1915: Bernard’s Dogfight | Bernards Nahkampf in der Luft | Le combat de Bernard

Transcription:

Bernard’s diary, 20th September 1915

Clear sky. Went on test reconnaissance to Dunkerque with Medlicott. Had to report on rolling stock etc seen on the way. Saw Dover very plainly, Had no difficulty in finding my way although pilot did his best to loose {sic} me! As privately pre-arranged we came back following lines all the way. Over La Bassee sighted a Hun way over Douai way. Put our nose down and gave chase. In coming to 500yds I fired, but gun jammed after first shot. Found two albatrosses one on either flank belting lead at us.

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15.09.1915 : Les frustrations de Jean| Jean’s frustration| Jean ist frustriert

” Je me trouve actuellement uniquement avec un Caudron ordinaire alors que pendant 3 mois j’ai fait la chasse sur Parasol Morane, le plus souvent sans mitrailleuse. Cet appareil qui était devenu fatigué et démodé a fini par rester à la peine et on ne m’a rien donné pour le remplacer, moi qui avais toujours eu deux appareils à l’escadrille. ”
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29.08.1915: Bernard Joins the Flying Corps | Bernard tritt dem Fliegerkorps bei | Bernard rejoint le Flying Corps

Transcription:

Sunday Aug. 29th ‘15

Dear Father

Very many thanks for your long and
newsy letter.  I am so glad to hear you are
enjoying such an excellent holiday and hope
you will return to your work next Tuesday
all the better for it.  My own affairs are
going along very nicely, and I am expecting to
be sent home any day now for a brief stay to
collect the necessary kit.  I went all the way
to G.H.Q. by rail, a six hours journey, on
Wednesday last to see the R.F.C. people who
required a personal interview.  The Captain who
saw me was most awfully nice and after a
short talk with me told me to return to my corps
there to await further instructions in the shape of
my commission papers, and leave warrant.  When
these turn up I shall come home to get fitted up,
and return to France as soon as possible for…

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29.08.1915: Un atterrissage manqué | a landing goes wrong| Jean verfehlt die Landung

“Il m’est arrivé quelque chose de désagréable. J’ai cassé mon Morane. Il est mort, brisé.”
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15.08.1915: Bernard Applies for a Commission | Bernard bewirbt sich um ein Offizierspatent | Bernard présente sa candidature à un poste d’officier

Transcription:

Sunday 15th Aug ‘15

Dear Father

Thank you so much for the parcel of
supplies which arrived two days ago.  The cigarettes
were most welcome, as were the tobacco, and
cake.  Thank you very much for them.  The cake
was especially appreciated in my mess, which
consists of the sergeant, and myself!  Ofcourse {sic} we
gave a tea party, and had excellent fun terminating
with much smoking, & a gamble with “les petits
cheveaux”.  The pipe, and mouthpiece, arrived yesterday
maintenant je suis fort content!  The aeroplanes
have been very busy these last few days.  Last evening
I could see four enemy machines behind our own
lines at once, & all being vigorously shelled.
Two must have been hit by the shrapnel, the bursts
were so close, but none were brought down.

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05.08.1915: Peter feiert den Sieg von Warschau | Peter celebrates the victory in Warsaw | Peter fête la victoire à Varsovie

Crouy, d. 5.8.15.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Da ich schon verschiedene

Tage nicht mehr von Euch

gehört habe, und Ihr auch jetzt

mit Arbeit überhäuft seid,

will ich Euch [eingefügt] ein wenig erzählen.

Sind jetzt wieder in Stellung

und zwar ist’s hier wunderbar.

Man merkt auch kaum

daß Krieg ist, wird fast gar

nicht geschossen. Liegen nur

5-600 m vor Soisson und

können uns die ganze Gegend

kostenlos beschauen.

 

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22.07.1915: Peters Front beruhigt sich | Peter’s Front is Quietening Down | Accalmie sur le front

Wissignicourt, 22.7.15

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Was jetzt aber die Post schnell

von Euch bei uns ist.

Erhielt heute schon die zwei

Paketchen und eine Karte

vom 20.7. nähmlich daß mit

Kuchen, und eins mit

Strümpfen und Cigarren.

Für all die schönen Sachen

meinen herzlichsten Dank.

Mutter schreibt ja in der

Karte, ob ich die Sachen

auch gerne an nähm.

Das ist ja selbstverständlich,

ich nehme alles gerne

und dankbar an, wie’s

kommt.

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19.07.1915: Bernard Gassed | Bernard und das Giftgas | Bernard gazé

Transcription:

19th [July 1915]

Gas business yesterday was most interesting.

Getting it into the lungs was a most awful feeling.

However, with the helmet on one is perfectly comfortable
& can detect nothing out of the ordinary.

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15.07.1915: Die Fokker-Plage | The Fokker Plague | Le fléau Fokker

+ Fokker E.III des MHM Gatow

 

+ Fokker E.III of MHM Gatow

 

+ Fokker E.III du MHM Gatow

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11.07.1915: Bernard Considers a Commission | Bernard möchte Offizier werden | Bernard réfléchit à une nomination

Transcription:

July 11th ‘15

Dear Father

Very many thanks for your letters of June
17th, 24th and July 4th.  I have been a long time
answering them I know, but honestly we have been
so tremendously busy that there has been no time
for letter writing, indeed I carried several letters
about with me unopened for two days!!  Now
however our division having come out for a rest
there is not so much to do, and I hope to get my
letters straightened out, for I owe a good many.

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09.07.1915 : Jean est blessé en combat aérien| Jean was injured during an air combat | Jean wird beim Luftkampf verletzt

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27.06.1915: Jean dans la bataille de l’Artois| Jean in the battle of Artois| Jean während der Loretto-Schlacht

“Il était arrivé dans notre région une nouvelle escadrille de ces « méchants Fritz » comme nous les appelons, qui étaient fâcheusement entreprenants ; chose inusitée dans notre secteur, ils attaquaient les avions français. Plusieurs pilotes de notre escadrille ont été surpris parfois à l’improviste par un crépitement de mitrailleuse ou le bruit de balles frappant l’appareil.”

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22.06.1915: Peter nach der Lorettoschlacht | Peter après la bataille de l’Artois | Peter after the Second Battle of Artois

Rumaucourt, d. 22.6.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Gestern Abend die beiden Paketchen
mit vielem Dank erhalten.
Die Butter war noch ganz schön
im Papier, so kann man
sie gut verschicken. Beiliegend
auch ein Bildchen vom Pulver-
dampf ergrauter Krieger in Ruhe.
Hintergrund ist unser Quartier.
Bin noch gesund u. munter.

Herzl. Grüße Euer Sohn u. Bruder

Peter.

Habe was am Finger, kann
nicht schreiben.

Auch Jos. u. Matt. schickten ein Bildchen
von Johann

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15.06.1915 Une innovation déterminante pour l’aviation de chasse| A major breakthrough for fighter aircrafts|Eine wichtige Innovation in der Jagdfliegerei

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